wenn einer eine Reise macht …

Südafrika – Drakensberge – Sani Pass – Lesotho

Nach dem Frühstück im Protea Hotel Hluhluwe führte uns die Rundreise vorbei an Durban in Richtung der Drakensberge durch eine tolle Landschaft. Es ging durch schöne Täler und eine hügelige Gegend als wir

etwa 6 km vor Pietermaritzburg von einer Verkehrskontrolle zur Überprüfung des Busses gestoppt wurden. Der Bus mit all seinen Personen musste auf den Bremsenprüfstand. Der Reiseleiter erklärte, dass dies immer wieder vorkommt, dass die Busse geprüft werden weil schon sehr viel passiert sei. Er meinte es würde höchstens eine Viertelstunde dauern, dann geht es wieder weiter.

Während der Überprüfung des Busses stellte sich heraus, dass die Bremsen soweit in Ordnung wären, aber an der Lenkung ein erheblicher lebensgefährlicher Mangel festgestellt wurde und wir mit diesem Bus auf keinen Fall weiterfahren können, da dieser nun seine Lizenz verloren hat. Und damit sind wir nun schon mehr als 1500 km unterwegs!!! Gar nicht auszudenken, was da alles hätte passieren, wo wir die ganze Zeit schon so gerast sind. Das wird sicher für Meiers Weltreisen ein Nachspiel geben.

So standen wir nun da auf dem Gelände der Prüfstelle und unser Reiseleiter und Busfahrer waren heftig am Telefonieren um einen Ersatzbus zu besorgen. So dauerte es fast 2 Stunden bis ein alter schäbiger Bus auftauchte, in den dann all unser Gepäck umgeladen wurde und wir dann in das 6 km entfernte Pietermaritzburg zu einem Supermarkt gebracht wurden, damit wir dort unser Mittagspause machen konnten. So verging eine weitere Stunde bis dann endlich ein Ersatzbus ankam und die Koffer nochmals umgeladen wurden, damit wir unsere Reise zu den Drakensbergen fortsetzen konnten. Entsprechend flott raste dann auch der neue Busfahrer um zumindest ein wenig von der verlorenen Zeit aufzuholen. Schade, denn wieder ein mal war somit keine Zeit um an schönen Plätzen zu halten und ein paar Fotos zu machen. Es war bereits nach halb acht am Abend als wir das Drakensberg Gardens Hotel erreichten. Schnell noch an das überteuerte Abendbuffet, denn das Restaurant wo man nach Menükarte bestellen kann war leider geschlossen. Das Zimmer in einem der Reihenhäuschen war einfach eingerichtet, aber sauber und soweit in Ordnung.

Am nächsten Tag stand die fakultative Fahrt auf den Sani Pass auf dem Programm. Zuerst ging es wieder ein Stück zurück in Richtung Pietermaritzburg, dann zu einer privaten Lodge, wo wir das in der Fahrt eingeschlossene Mittagessen zu uns nahmen. So gegen halb eins kam die erste Gruppe vom Sani Pass zurück und wir konnten die atemberaubende Fahrt im geschlossenen Geländewagen antreten. Nach einigen Kilometern erreichten wir die südafrikanische Grenzstation und wir mussten ausreisen. Als die Formalitäten erledigt waren ging es weiter. Die unbefestigte Straßen, sofern man dies als Straße bezeichnen kann, wurde immer steiler und schlechter. Je höher wir kamen umso näher kamen wir auch den Wolken. Nach 45 Minuten erreichten wir dann die Grenzstation von Lesotho und wir mussten wieder Schlange stehen zum Einreisen in Lesotho.

Der Weg total voller Pfützen und Schlamm, die Sicht in der Wolke war keine hundert Meter weit und es war sehr kühl. Anschließend fuhren wir in ein nahes kleines Dorf wo wir auch ein einheimisches Wohnhaus besichtigen konnten. Sehr einfach, wie die hier leben. Eine Feuerstelle in der Mitte des einzigen Raumes von dem runden Haus und außenherum eine Bank zum sitzen und schlafen. Mehr war da nicht. Nach einer Weile in dem Dorf machten wir uns wieder auf den Rückweg. Also erneut in Lesotho ausreisen, die Schotterpiste die steile Straße wieder hinunter und in Südafrika wieder einreisen. Am späten Nachmittag waren wie dann wieder zurück im Drakensberg Gardens.

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